Immer wieder halte ich sie in der Hand, verpacke sie in einen Umschlag, dann kommt die Briefmarke drauf und wieder macht sich eine Bibel auf den Weg zu einem unbekannten Empfänger.
Es ist für mich ein großes Vorrecht, bei diesem Projekt mithelfen zu dürfen: Dass jeder, der es wünscht, eine kostenlose Bibel bekommt.
Unzählige Menschen sind ruhelos, suchen Antworten – einen Sinn im Leben. Gerade, wenn scheinbar alles zerbricht, wenn ein Unglück geschieht oder eine Gefahr droht. Was gibt Halt? Wo findet man Sicherheit?
Einige dieser Menschen wenden sich an bibelgratis. Dann ist mein größter Wunsch beim Verpacken und Verschicken, dass dieses Buch auch für sie entscheidend ist!
Mich selbst hat die Bibel seit meiner Geburt begleitet. Ich hörte von Gott, der die Welt schuf, von den ersten Menschen, die sich gegen Gott auflehnten und dadurch die ganze Menschheit in die Gottferne brachten. In den Tod. Zwar gab es immer wieder Leute wie Abraham und David, Ruth und Rahab, die ihm vertrauten...
Doch Gott wollte jeden erreichen, und dazu tat er das Unglaubliche: Er selbst wurde Mensch – ein kleines Kind: Jesus! Weil er sein Geschöpf liebte, nahte er sich zu uns. Und nicht nur das, er erlaubte sogar den Menschen, ihn zu töten. Denn das gehörte zu Gottes Plan. Als er starb, nahm er alles weg, was uns von Gott trennte: die Sünde. Jeder, der das glaubt, wird frei, wird ein neuer Mensch: gerettet.
Für mich war das alles so selbstverständlich wie die Luft zum Atmen. Ich wurde älter und erkannte recht bald den Unterschied zwischen Menschen, die an Gott glaubten und solchen, die es nicht taten. Als Teenager merkte ich, dass Christen auf Vieles verzichteten, was den meisten Leuten sichtbar Spaß machte. Dass sie sich an Gottes Gebote hielten und dabei eingeschränkt zu sein schienen. Andererseits sah ich, wie Christen selbst angesichts des Todes ruhig sein konnten, wie Gott sich zu seinen Nachfolgern bekannte und ihre Gebete erhörte. Und ich merkte, dass viele, die meinten, frei zu sein, weil sie taten, was sie wollten, in Süchten und anderen Versklavungen gefangen waren.
Und irgendwann musste ich mich entscheiden:
Wollte ich selbst glauben an dieses alte Buch, das für viele längst überholt und bestenfalls als Märchenbuch geeignet ist? Wollte ich Gottes Geschenk annehmen – die Versöhnung mit ihm? Ihn anerkennen als Gott, dem ich mich zu verantworten hatte?
Ich wusste, dass ich an Gott nicht vorbeikam. Für mich war es ganz klar: Es ist viel besser, auf seiner Seite zu stehen!
Die Bibel – Gottes Brief an die Menschen – ist deshalb entscheidend, weil sie eine Entscheidung fordert. Jeder, der sie suchend liest, muss sich entscheiden: Glaube ich oder glaube ich nicht?!
Ich möchte dir Mut machen: Lies und glaube! Denn wer glaubt, hat alles gewonnen.


Natalie (32)

Ehefrau und Mutter, liebt es für Kinder zu schreiben